Reinhard Penz aus dem Referat IIa1 des BMAS hat sich ausführlich und kontrovers mit zwei Beiträgen zur Kritik der Wirkungsforschung auseinandergesetzt, die hier, d.h. auf der Monitor-Website veröf-fentlicht wurden (Silke Bothfeld: "Reform der Arbeitsmarktpolitik, Wandel der deutschen Sozialstaatsbürgerschaft"; Volker Baethge-Kinsky: "Was bringt die Wirkungsforschung?").
Sowohl die erwähnten Beiträge als auch die Kommentare von Reinhard Penz berühren den Kern der Projektaufgabe des "Monitor Arbeitsmarktpolitik": Zu leisten ist eine kritische, aber faire und sachbezogene Begleitung der Hartz-Evaluationen und ein Transfer der Evaluationsergebnisse in den gewerkschaftlichen Bereich; immer auch unter der Perspektive, auf "Lücken" und "blinde Flecken" d.h. auf unbeantwortete Fragen aufmerksam zu machen und deren Beantwortung anzumahnen. Daher stellen wir hier die beiden Kommentare von Reinhard Penz auf dieser Monitor-Website ein. An seinen Kommentar zum Beitrag von Volker Baethge-Kinsky "Wirkungsforschung, arbeitsmarktpolitische Ziele und politisches Lernen", den man ebenso wie die weiteren Beiträge durch Anklicken öffnen und herunterladen kann, schließt sich eine Antwort darauf von Volker Baethge-Kinsky zu den strittigen politischen und diskursiven Voraussetzungen von Wirkungsforschung an. Dessen "Plädoyer für einen diskursiven Umgang mit der Wirkungsforschung" folgt der zweite Beitrag von Reinard Penz, d.h. sein Kommentar zum Artikel von Silke Bothfeld mit dem Titel "Wirkungsforschung, personale Autonomie und Sozialstaatsbürgerschaft". Weiter führende Diskussionen zum Thema sind ausdrücklich erwünscht und können im ExpertInnen-Forum stattfinden, in dem die erwähnten Kommentare schon seit Mitte November eingestellt sind.