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Neues auf dieser Seite

der Monitor Arbeitsmarktpolitk WAR die Website, das Informationsportal, das ExpertInnennetzwerk zur Reform des Arbeitsmarkts.
Mit Ende der Laufzeit des Projekts und nach Vorlage des Endberichts im Januar 2010 stellen wir die Information, Begleitung und Berichterstattung zur arbeitsmarktpoltischen Gesetzgebnung und der Evaluation der Arbeitsmarktpolitik nunmehr an dieser Stelle ein. Als vorerst letzten Beitrag auf dieser Website werden wir den Endbericht des Projekts Anfang Februar 2010 einstellen.
Das Projektteam  - Alexandra Wagner, Peter Bartelheimer  und Volker Baethge-Kinsky - bedankt sich bei allen, die durch aktive Teilnahme an Projektveranstaltungen, intensive Nutzung dieses Portals oder durch Zusendung von Informationen und Kritik zum Gelingen dieses Transferprojekts beigetragen haben.

 

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Durch insgesamt weitgehend kostenneutrale Veränderungen bei den vorgelagerten Transfers - insbesondere Wohnge... mehr...

Am 12. März 2009 veranstaltete die Arbeitnehmerkammer Bremen unter dem Titel "Vier Jahre Hartz IV: Praxis und... mehr...

Was sagen und hohe oder niedrige Arbeitslosenzahlen?

In den letzten Monaten werden immer wieder Erfolgsnachrichten für den Arbeitsmarkt vermeldet. Die Arbeitslosenzahlen sinken, und die Zahl der Erwerbstätigen und der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten steigt. Aber was sagen die Zahlen wirklich?

Festzuhalten bleibt: Der aktuelle Rückgang der Arbeitslosenzahlen ist überwiegend konjunkturell bedingt und kann schwerlich als Erfolg der Arbeitsmarktreformen interpretiert werden. Zwar hat die Arbeitsmarktpolitik auch zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit beigetragen, jedoch teilweise auf die zweifelhafte Weise der Ausweitung von Ein-Euro-Jobs und nicht Existenz sichernder Beschäftigung.
 
Eine sinkende Arbeitslosenquote ist für sich genommen kein ausreichender Indikator für arbeitsmarktpolitischen Erfolg, da auch qualitative Fragen betrachtet werden müssen. Die Arbeitslosenquote gibt bestenfalls näherungsweise Auskunft über das Ausmaß des Arbeitsplatzdefizits und der gesamtwirtschaftlichen Unterbeschäftigung. Gesetzliche Regelungen zum sozialrechtlichen Status der Arbeitslosigkeit führen sowohl zu ihrer Unterzeichnung als auch zu ihrer Überzeichnung.

Qualitativ gute Arbeitsmarktpolitik muss sich daran messen lassen, ob sie den Arbeitsuchenden den Weg in nachhaltige und existenzsichernde Beschäftigung erleichtert. Insofern bedarf es zur Messung des arbeitsmarktpolitischen Erfolgs weiterer Indikatoren.

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